tebis KNX Visualisierung

Eine Gebäude-Visualisierung zu erstellen, Daten auszuwerten und Anlagen zu überwachen wird mit der neuen tebis Visualisierung sehr attraktiv. Sie unterstützt den Bediener durch kontextsensitive Werkzeuge, Prüffunktionen und viel Komfort. In jedem Arbeitsschritt wird der Bediener durch das System aktiv unterstützt.
tebis Visualisierung für EIB/KNX
Dies ermöglicht ein einfaches und schnelles Arbeiten. Umfangreiche Funktionen wie Kalender, Logik, Historie und Prozessmodelle bilden einen einmaligen Zusatznutzen.
Mit der einfachen Bedienung werden leistungsfähige Funktionen konfiguriert: zum Beispiel mit vielen grafischen Elementen und ausgefeilten Anzeigen für Prozessbilder, mit Archiven für Ereignisse und Wertverläufe, und mit automatischer E-Mail Benachrichtigung bei Störzuständen. Die Visualisierung ist auf WINDOWS® - Systemen ab WINDOWS 98SE bis WINDOWS XP lauffähig. Die Oberfläche ist immer im XP-Stil.

Visualisierung Editor und Player

Visualisierung Editor und PlayerDie Prozessbilder werden mit dem Editor gestaltet und laufen im Player ab. Die einzelnen Prozessbilder werden als Arbeitsblätter bezeichnet. Die Arbeitsblätter können miteinander verknüpft werden. Der Player zeigt die Arbeitsblätter als fertiges Ergebnis und enthält nur die während des Ablaufs erforderlichen Funktionen.
Der Editor ist eine Applikation mit vielen Funktionen. Ein einfaches Arbeitsblatt kann darin aber auch sehr einfach hergestellt werden. Um zum Beispiel einen Prozessparameter zu visualisieren, wird zuerst aus einem Katalog von Anzeigeelementen mit Drag & Drop eine Anzeige in das Arbeitsblatt gesetzt und dann mit Drag & Drop der Parameter auf die Anzeige gezogen.

Eine Auswahl von Anzeigeelementen: Jedes Anzeigeelement hat weitere Optionen. Auch die Verwendung eigener Grafiken ist möglich.

Für den Hintergrund können Grafiken in den Formaten emf, wmf, bmp, jpg und dxf eingebunden werden. Als Hintergrund kann zum Beispiel aber auch ein Farbverlauf verwendet werden.
Der Editor enthält vielfältige Mittel, die das Arbeiten erleichtern, darunter Clipboard, mehrstufiges Undo, Redo, Zoom, Vollbildmodus, Lineale, Hilfslinien, Raster und mehrere Bearbeitungsebenen. Er enthält Prüffunktionen, zum Beispiel für die eingebundenen Prozessparameter, Funktionen für den Abgleich bei geänderten Parametern und Korrekturhilfen.

Prozessmodell mit Logik, Emailer und Historie

Prozessmodell mit Logik, Emailer und HistorieDie Grundlage eines Visualisierungsprojekts ist das Prozessmodell. Es enthält die Daten von einem oder mehreren Prozessanschlüssen. Im einfachsten Fall wird das Prozessmodell aus dem tebis EIB-Editor direkt übernommen. Das Prozessmodell kann aber auch die Daten mehrerer Prozesse enthalten und miteinander verknüpfen (z.B. Beleuchtung und Jalousie über ein EIB Projekt)

Das Prozessmodell enthält dann die Parameter der verbundenen Prozesse und zusätzlich weitere Informationen, um die das Prozessmodell ergänzt werden kann. Das kann die Konfiguration von E-Mail Benachrichtigungen sein, wenn das System eine Störung in der Anlage feststellt. Ein anderes Beispiel ist die Festlegung einer Formel, um eine gemessene Spannung in eine Temperatur umzuwandeln.

Darüber hinaus können im Prozessmodell Funktionen erstellt und konfiguriert werden, die auf den Parameterwerten arbeiten und deren Ergebnisse zum Prozess gesendet werden können. Zur Verfügung stehen logische Funktionen (UND, ODER, XOR, Statusobjekt, Weiterleitung), mathematische Funktionen, Zeitfunktionen, Zählfunktionen zur Erfassung von Betriebszeiten oder Schaltvorgängen, Szenen für die Beleuchtungssteuerung und Funktionen zur Überwachung von Betriebszuständen. Damit ist es z.B. möglich, den sicheren Betriebszustand einer Anlage zu beschreiben und einen Alarm auszulösen, wenn die Bedingungen dieses "sicheren" Betriebszustandes verletzt werden.

Die Verknüpfung von Prozessvariablen mit anderen Programmen per DDE ist ebenfalls möglich. Für jeden Parameter können mehrere Archive angelegt werden, die entweder die einzelnen Ereignisse erfassen, oder den Wertverlauf eines Prozessparameters über die Zeit ablegen, beispielsweise Viertelstundenwerte, Tageswerte usw. Bei den Intervallarchiven werden automatisch bereits Mittelwerte, Summen und andere Werte berechnet, die für die Auswertung von Verbrauchsdaten nützlich sind.

Im Visualisierungs-Editor können die berechneten Werte ebenso visualisiert werden, wie die vom Prozess direkt erfassten Werte. Die Visualisierung kann auch Kurvendiagramme direkt in einem Arbeitsblatt anzeigen.

Für die Analyse der Archive enthält das Visualisierungspaket eine Komponente, mit der die Archive direkt betrachtet und untersucht werden können. Die Werte werden darin tabellarisch und grafisch in einem Diagramm dargestellt, das Diagramm hat Zoom-Funktionen und ist mit der Tabelle synchronisiert. Für die Weiterverarbeitung können die Archivdaten als Excel-Dateien gespeichert werden.

Kalenderprogramm für umfangreiche Zeitschaltfunktionen

Kalenderprogramm für umfangreiche ZeitschaltfunktionenDas Kalenderprogramm erlaubt das komfortable Erstellen und Konfigurieren automatischer Zeitschaltfunktionen in Verbindung mit einem Kalender. Die Zeitprogramme bestehen aus fortlaufenden Kalendern und Tagesprogrammen. Tagesprogramme enthalten die Befehle, die an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit ausgeführt werden sollen. Die Kalender enthalten die Zuordnung von Tagesprogrammen zu den Tagen, an denen sie ausgeführt werden sollen.
Der Benutzer kann sowohl die Zuordnung der Tagesprogramme zu den Tagen eines Kalenders als auch die Tagesprogramme selbst durch Drag & Drop Operationen konfigurieren. Weiterhin kann er Feiertage definieren und diesen Feiertagen Tagesprogramme zuweisen, die ausgeführt werden, wenn die Feiertage erreicht werden.

Die Feiertage können vom Benutzer frei definiert werden. Feiertage können feste Tage im Jahr sein (z.B. Neujahr, 1. Mai, Weihnachten, …), in Abhängigkeit von Ostern angegeben werden (z.B. Karfreitag, Ostern, Pfingsten, …), als Wochentag im Monat angegeben werden (z.B. letzter Montag im Mai, 3. Montag im Januar) oder in Abhängigkeit von einem Jahrestag (z.B. 1. Advent als 4. Sonntag vor dem 25. Dezember). Zusätzlich zu den Jahrestagen können selbstverständlich auch feste Termine als Sondertage definiert werden (z.B. Osterferien, Sommerferien, Betriebsurlaub, …). Neben den Feiertagen (bzw. "Sondertagen") gibt es auch die "Standardtage" Montag bis Sonntag, an denen der Benutzer festlegen kann, welche Tagesprogramme ausgeführt werden sollen.

EIB-Editor als Busanschluss

EIB-Editor als BusanschlussDer EIB-Editor realisiert den EIB Prozessanschluss. Seine Hauptaufgaben sind die Verbindung mit dem EIB und das Einlesen von Projektdaten aus der ETS. Für den Anschluss an EIB verwendet der EIB-Editor den FALCON-Treiber der EIBA.

Unterstützt werden die neuen KONNEX-Datentypen, ihre Entsprechung zu den bisherigen EIS-Typen ist in der Hilfe des EIB-Editors erklärt. Ausserdem ist der EIB-Editor ein Hilfsmittel für die Inbetriebnahme: Er stellt nicht nur die aktuellen Werte der EIB Datenpunkte und den Telegrammverkehr dar, sondern gestattet auch die direkte Befehlsgabe. Nach Möglichkeit nimmt der EIB Editor eine Interpretation der Telegramme vor, indem er aus einem Telegramm eine Klartextmeldung erzeugt, zum Beispiel dass eine Temperatur mit 23° Celsius gemessen wurde, an Stelle einer Bytefolge. Der Telegrammverkehr wird aufgezeichnet, so dass er nachträglich analysiert werden kann.
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